top

LAKE GARDENS

Ziele
Primäres Ziel des Zentrums ist es, die Kinder zu unterrichten und so bald wie möglich zu befähigen, Regierungsschulen zu besuchen und dann mit sozialpädagogischer Nachhilfe die Kinder und Eltern zu motivieren, die zehnte Klasse abzuschließen. Weiterhin wollen wir das notwendige Selbstvertrauen der Mädchen stärken und sie ihren Anlagen entsprechend weiterbilden. In den letzten Jahren haben die Mädchen die beruflichen Kurse zu 90% abgeschlossen und sind in der Lage, durch Berufsarbeit ihre Zukunft finanziell besser gestalten. Das Zentrum soll ein Ort des Schutzes sein. In ihm können die Mädchen ihre Alltagslast abwerfen und einfach Kind sein. Wir hoffen auch, daß unser Zentrum hilft, daß unsere Kinder nicht in die Kinderprostitution gedrängt werden.

Die Kosten
Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf Euro 63.000 (2009).
Das Kinderhilfswerk terre des hommes Osnabrück trägt die Kosten für 150 Kinder (ausschließlich Ernährung). Sign of Hope (Hoffnungszeichen) in Singen und der Indienhilfe e.V. in Herrsching trägt einen Teil der outlets. Der Rest der laufenden Kosten wird aus privaten Mitteln des Vereins der Freunde und Förderer Lake Gardens e.V. getragen. Der Verein wird von der Ortsgruppe terre des homme Erftstadt tatkräftig unterstützt.

Bitte, helfen Sie durch eine großzügige Spende mit die Zukunft dieser Kinder zu verbessern. Sicherlich ist dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist ein Anfang, der Hoffnung ausstrahlt.

Partnerschaft
Wir sind Partner der Deutschen Kalkutta Gruppe Dortmund:
www.kalkuttagruppe.de

Spendenkonto
Freunde und Förderer Lake Gardens e.V.
VR-Bank Rhein-Erft e.G.
Konto: 101 523 1013
BLZ: 371 612 89

Bitte vergessen Sie nicht, auf der Überweisung Ihren Namen und Anschrift anzugeben, damit wir Ihnen Ende des Jahres eine Spendenbestätigung zusenden können. Vielen Dank.

Kontakt Deutschland
Freunde und Förderer
Lake Gardens e.V.
Angelika Obermann
D-50374 Erftstadt
Tel.: +49 (2235) 78337
email: Verein(at)lakegardens.org

Contact India
Lake Gardens Women and Children Development Center
Registriertes Office c/o Cecilie Sircar
164/78 Lake Gardens
Flat No. A/14
Kolkata 700 045
Tel. & Fax:  +91 (33) 24178568
email: sircar(at)lakegardens.org

Der Tag im Zentrum
Die Arbeit läuft in Schichten. Das Center ist von 8 Uhr bis 19 Uhr geöffnet und in dieser Zeit werden zwei Krabbelstuben mit Kindergarten, Unterricht in kleinen Arbeitskreisen für Grundschüler und drop outs und sozialpädagogischer Nachhilfeunterricht und Hausaufgabenüberwachung angeboten. Unsere Erfolgsquote bei den drop outs ist um 50% gestiegen.
Der Schulunterricht wird durch Singen, Theaterspielen und das Einüben indischer Tänze aufgelockert. Parallel dazu finden für Mädchen ab vierzehn Handarbeits- und Zuschneidekurse statt.
Kleine Ausflüge und das Feiern der traditionellen Feste verschönern den Alltag der Mädchen, deren Leben so schwer ist, dass es fast unmöglich ist, dies in Deutschland richtig zu erklären und zu beschreiben.
Jede Woche kommt eine Ärztin und ein Kinderarzt, die die Kinder untersuchen und beraten. Nach zehn Jahren Arbeit konnten wir einen Rückgang von TB anderen schweren Infektionskrankheiten beobachten. Aber fehlende sanitäre Einrichtungen, schlechtes Wasser sowie Mangel- und Falschernährung bleiben weiterhin die Ursachen von Durchfall- und anderen Erkrankungen. Es finden Kurse in Ernährung- und Gesundheitserziehung statt und in jeder Schicht wird eine proteinreiche Zwischenmahlzeit gereicht. Die größeren Mädchen haben ein Handpuppentheater angefertigt. Durch dieses Medium wird Bewußtseinsarbeit im Center und in der Umgebung der Mädchen durchgeführt.
Die Lehrerinnen arbeiten gleichzeitig als Sozialarbeiterinnen und besuchen die Eltern oder die Bezugspersonen in ihren Unterkünften und beraten die Eltern.

Die kleine Swapna
Swapna wurde von ihrer Mutter zu uns gebracht, als sie neun Monate alt war, unterernährt und apathisch, weder in der Lage ihren Kopf zu heben noch zu sitzen. Mit viel Liebe und Geduld wurde das Mädchen bei uns hochgepäppelt und die sehr junge Mutter in Kinderpflege und –ernährung unterrichtet. Die Kleine ist nun zwei Jahre alt, ein lebendiges und aufgewecktes kleines Mädchen. Auch die verängstigte junge Mutter hat in dieser Zeit viel gelernt und kann nun ihr Kind besser versorgen. Viele Kinder werden zwangsläufig vernachlässigt, oft bleibt den Müttern nichts anderes übrig, als die Kinder einzuschließen oder anzubinden, da sie für den Unterhalt der Familie Geld verdienen müssen. Wir sind froh, durch unsere Einrichtungen hier Hilfe anbieten zu können.

Frauen
Seit 2001 haben wir unsere Zusammenarbeit auf alleinverdienende Mütter ausgedehnt. Inzwischen haben sich neune Frauengruppen gebildet zu einem Spar- und Darlehensprogramm und einem Selbsthilfeprogramm. Die verschiedenen Gruppen beschäftigen sich mit Jute- und Näharbeiten (Taschen und Makramee), Stoffmalerei, Gewürzeherstellung, Catering und Kerzenmachen. Die Frauen kommen zwischen 14.00 und 16.00 Uhr, da sie davor und danach ihrer Beschäftigung als Haushaltshilfe nachgehen.

Berufliche Ausbildung
Wenn die Mädchen ihre Schule beendet haben, bieten wir ihnen die Möglichkeit zur beruflichen Ausbildung:
- Schwesternhelferinnenkurs 1 1/2 Jahre
- Kosmetikkurs 6 Monate
- Massagekurs 1 Jahr
- Maschinenstricken 1 Jahr
- Schneiderinnenkurs 1 Jahr

Organigramm Lake Gardens
 www.lakegardens.org

LAKE GARDENS WOMEN AND CHILDREN DEVELOPMENT CENTER

Die Situation
Kalkutta ist mit seinen annähernd 14 Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt der Erde. Ein Drittel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze.
Es existieren zwar staatliche soziale Maßnahmen zur Förderung der Kinder, zumeist sind dies Institutionen, die die Kinder völlig aus ihrem sozialen Umfeld herausreißen und ihren Lebensbezügen entfremden. Und außerdem kommen diese Projekte überwiegend Jungen zugute. Die Mädchen, die waschen, kochen und die Geschwister erziehen, fallen dagegen kaum auf.
Im Juli 1994 wurde das Mädchenzentrum von Cäcilie Sircar (erhielt im Januar 2005 den Karl-Schurz-Preis der Stadt Erftstadt) gegründet und eröffnet. Zuerst kamen 24 Mädchen im Alter von vier bis siebzehn Jahren. Sieben Jahre haben wir uns aus finanziellen Gründen auf 100 Kinder beschränkt. Jetzt sind wir imstande, über 400 Mädchen und Frauen zu unterrichten und auszubilden.